Premio Europa per il Teatro Premio Europa per il Teatro Premio Europa per il Teatro Premio Europa per il Teatro
Sculpture Competition

Beim Europa-Preis für das Theater hat man von Anfang an versucht, eine bestimmte Kontinuität zu den anderen Kunstrichtungen aufzuzeigen. Bei den ersten drei Ausgaben des Preises wurden auf diese Weise Werke prämiert, die dieser Linie folgten: An Ariane Mnouchkine, der Siegerin des ersten Europa-Preises für das Theater sowie an Melina Mercouri, der Gewinnerin des Spezialpreises, wurde eine Skulptur von Consagra übergeben; Peter Brook, der Gewinner des zweiten Europa-Preises für das Theater, erhielt eine Skulptur von Arnaldo Pomodoro, bis zu Giorgio Strehler, dem Preisträger des dritten Europa-Preises für das Theater. Auf Vorschlag des Instituts Grotowski wurde dieses Jahr der bekannte polnische Bildhauer Krzysztof M. Bednarski (der unter anderem mit Jerzy Grotowski zusammengearbeitet hat) damit beauftragt, eigens für den diesjährigen Preis ein Werk anzufertigen, das dem Preisträger dieser dreizehnten Ausgabe übergeben werden wird. Dieses Objekt, das auch ganz konkret den Preis darstellt, soll auch eine Widmung an das Polen des Theaters und der Kunst sein, das mit der Erinnerung an Grotowski einen Künstler feiert, der Polen, Europa und der ganzen Welt gehört. Um eine noch engere Verbindung unter den Künsten voranzutreiben, hat unsere Organisation seit 2008 außerdem einen Wettbewerb (wie bereits im ursprünglichen Programm des Europa-Preis für das Theater seit 1986 vorgesehen) zur Schaffung einer Skulptur ins Leben gerufen, die den Europa-Preis für das Theater symbolisieren soll, an dem teilzunehmen junge europäische Künstler eingeladen sind. Außer dem dann ausgewählten Werk werden alle eingereichten Entwürfe Teil einer Wanderausstellung sein, um ebendiese jungen Künstlertalente zu fördern. Die Leiter und Organisatoren der prestigeträchtigsten europäischen Galerien und Kunstorganisationen sowie die Kunstkritiker wurden in diesem Zusammenhang dazu aufgerufen, Namen von besonders förderungswürdigen, jungen Bildhauern zu nennen.